Einmal Phantom, immer Phantom…

Unsere Eigengewächse, Teil II

Von: André Kröger

Heute geht es weiter mit dem Spielerstamm, den die Wiesbaden Phantoms selbst aufgebaut haben und auf die wir ebenfalls sehr stolz sind. Auch diese Spieler machten bei den Phantoms ihre ersten Schritte auf dem Football-Feld und sind ihrem Verein bis heute treu geblieben. Auch sie bringen Kontinuität, Erfahrung und Ruhe, die für jeden Trainer einen großen Vorteil bedeutet, in das Team.

Wir stellen diese Spieler der Offense vor und sagen: Danke, dass ihr ein Teil der Phamily seid.

 

Robin Baumstark (OL)

Robin Baumstark kommt direkt aus Wiesbaden und kann es sich überhaupt nicht vorstellen woanders zu spielen, da es doch mit den Phantoms einen Verein in seiner Heimatstadt gibt. Bereits in der Jugend hatte Robin jede Menge Spaß „mit den Jungs“, der bis heute anhält.
Und doch gab es hier und da auch mal die Gedankenspiele, sich vielleicht mal in einem anderen Verein auszuprobieren. Aber am Ende hat Wiesbaden auch Dinge zu bieten, die andere Vereine meist nicht haben. Als Beispiel nennt er hier gerne den Vereinseigenen „Kraftraum“, der ein ganz besonderer „Bonus“ für ihn ist.
Für Robin waren die herausragenden Momente, an die er sich immer wieder gerne erinnert, sein Wechsel in die Herrenmannschaft. Es war das Jahr in dem der Aufstieg in die GFL gelang. Diesen Moment würde Robin auch sehr gerne noch einmal erleben und will seinen Teil dazu beitragen.
„Allerdings denke ich, dass es dem Verein für die nächsten Jahre besser tun würde, sich als solides GFL2-Team oben zu etablieren anstatt nur im Mittelfeld mitzuspielen. Danach kann man sich dann auch höhere Ziele stecken,“ sagt Robin, der auch gleich noch eine Empfehlung für all diejenigen hat, die auf der Suche nach einem Verein sind: „Die Phantoms sind seit Jahren eine sehr gute und solide Adresse für Football im Rhein-Main-Gebiet. Ich kann zwar nur für mich sprechen, aber ich fand die Jugendarbeit sehr gut und ich bin sehr froh, dass ich 2006 mit diesem tollen Sport hier angefangen habe.“

David Merkl (TE)

Mit David Merkl steht ein weiterer Spieler als „Eigengewächs“ in Reihen der Phantoms, der durch eine Flag-Football Schul AG den Reiz dieses Sports kennenlernte.
Bei den Kelkheim Lizzards traf er auf Christian Freund und schloss sich den Phantoms an, die damals, wie auch heute, für ihre hervorragende Jugendarbeit bekannt sind. Zu viert fuhren sie damals gemeinsam von Frankfurt nach Wiesbaden, um dort zu trainieren und zu spielen.
Ein besonderes Highlight war für ihn seine letzte Saison in der Jugend, als das Team erst im Viertelfinale an Düsseldorf scheiterte und bis dahin eine der besten Saisonleistungen der Vereinsgeschichte zeigte. Auch seine Berufung in die Jugendnationalmannschaft war ein ganz besonderer Meilenstein seiner Karriere.
Mit den Phantoms möchte David gerne wieder in der GFL spielen. „Angebote anderer Vereine hatte ich genug, als wir abgestiegen sind, doch für mich kam das nicht in Frage. Und mit dem neuen Coaching Staff und Headcoach Patrick Griesheimer war für mich ein ganz wichtiger Grundstein gelegt, um das Ziel Wiederaufstieg erreichen zu können.“

Oskar Kottwitz (OL)

Oskar Kottwitz kam durch einen guten Freund zu den Phantoms. Dennis Eckstein spielte damals in der Jugendmannschaft und nahm Oskar dann einfach mal mit. Der extrem große Zusammenhalt im Team ist der Grund warum er bis heute bei den Phantoms geblieben ist.
„Seit fünf Jahren spielt bei uns ein harter Kern zusammen, der alle Höhen und Tiefen durchgemacht hat. Das ist etwas ganz Besonderes und es motiviert mich jedes Mal auf’s Neue,“ sagt Oskar über seine Mannschaftskameraden und seine Motivation immer noch bei den Phantoms zu spielen.
Ganz besonders gerne erinnert auch er sich an seine Zeit im Jugendteam zurück, in der es ihm gelang in die Jugend-Hessenauswahl berufen zu werden. Zu den wirklich besonderen Momenten seiner Karriere zählte die Zeit in der GFL. Und genau deshalb ist es auch sein Ziel und Wunsch dem Team dabei zu helfen genau dorthin wieder aufzusteigen.
„Es wäre einfach cool das noch einmal zu erleben,“ sagt er zum Abschluss.

Kevin Dorn (OL)

Kevin Dorn fand im Alter von sieben Jahren eher zufällig zum American Football. Mit 14 Jahre verließ ihn jedoch die Lust und so hängte er in jungen Jahren Pads und Helm an den Nagel. Bis eines Samstag Morgens sein Onkel ihn anrief und fragte, ob er nicht mit ihm das Spiel der Frankfurt Galaxy gegen die Hamburg Sea Devils im Stadion sehen wolle. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Kevin noch nie ein Footballspiel live erlebt. Danach war ihm klar, dass er dieses Gefühl als Spieler unbedingt selbst erleben muss. Seine Wahl fiel auf die Wiesbaden Phantoms, wo er das Footballspiel von der Pike auf erlernte.
Bis heute hält er seiner Phamily die Treue, auch weil er „ohne die Phantoms und die sehr guten Coaches, allen voran mein Position Coach Armin Eberhard, nie bis zur Europameisterschafts-Teilnahme in Österreich gekommen wäre“, sagt er mit glänzenden Augen zu diesem Highlight seiner Football-Karriere.
Ein zweiter ganz besonderen Moment war die Saison 2012, in der die O-Line der Phantoms für ihn „der Inbegriff einer perfekten O-Line“ war, in der jeder exakt wusste wann er was zu tun hat. In der gesamten Spielzeit waren sie in nur zwei Trainingseinheiten weniger als fünf O-Liner. Es war eine Saison, die zeigte wie „herausragend der Teamgeist und der Zusammenhalt bei den Phantoms ist“.
Für Kevin Dorn ist es ein großes Anliegen dabei zu helfen, die Phantoms wieder in die GFL zu bringen, wo sie seiner Meinung nach „auch hingehören“.
Der Zusammenhalt des Teams zu jedem Zeitpunkt der Saison und in jedem Spiel motiviert Kevin immer wieder aufs Neue alles für das Team zu geben.
Eines steht für ihn ohne jeden Zweifel fest: „So wie es in Wiesbaden begonnen hat wird es auch in Wiesbaden enden. Einmal Phantom, immer Phantom!“

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