Vorzeitiges Ende der U13-Saison

Phantoms-Head-Coach bricht Spiel gegen Hanau ab

Von: Michael Wiegand

Die Wiesbaden Phantoms hatten zum U13-Turnier der Jugendlandesliga gegen Mannheim und Hanau ins „Camp“ eingeladen. Den ersten Vergleich gewannen die jungen Wiesbadener unter Head Coach Martin Spindler 48:0 gegen die Bandits, den zweiten brachen die Phantoms aufgrund zahlreicher Verletzungen im eigenen Team beim Stand von 0:30 gegen die Hornets ab.


Im ersten Spiel ging es zum zweiten Mal gegen die Mannheim Bandits, die bereits sechs Tage zuvor in Frankfurt bezwungen worden waren. Obwohl einige wichtige Spieler im Kader der Phantoms fehlten, „konnten wir unsere spielerische Überlegenheit in Punkte ummünzen“, so die Verantwortlichen der Phantoms-U13 zufrieden. Insbesondere die Snaps zu Beginn eines jeden Spielzugs misslangen den Bandits mehrfach und so konnten die Phantoms wieder viele Punkte auf die Anzeigetafel bringen. Im Gegenzug konnte die Defense jegliche Versuche der Bandits im Keim ersticken. Das 48:0 bedeutete schließlich den zweiten Saisonsieg für die Wiesbadener.

In der Folge schlug Hanau Mannheim mit 60:0 und demonstrierte im zweiten Spiel der Phantoms erneut eindrucksvoll klare körperliche Überlegenheit. Allein in der ersten Halbzeit folgte ein Touchdown dem nächsten: Im Fünf-Minuten-Takt konnten die Phantoms dem Ei nur noch hinterher sehen. Zur Halbzeit stand es entsprechend bereits 30:0 für die Hornissen.

Kurze Zeit später sei die Verletztenbank der Phantoms voll besetzt gewesen, was ihn dazu veranlasst habe, das einseitige Spiel vorzeitig zu beenden, so Head Coach Martin Spindler zu seiner Entscheidung, die von Sportlern wie Zuschauern gleichermaßen enttäuscht aufgenommen wurde. „Die Gesundheit der Kinder ist mir aber wichtiger“, betonte Spindler.

Gruppe B der Jugendlandesliga werden die U13-Phantoms als Dritte abschließen, denn der Tabellenletzte Mannheim kann das Spindler-Team im letzten Saisonturnier gegen Hanau und Frankfurt nicht mehr überholen. Die Meisterschaft machen Hanau (8:0 Punkte und 162:0 Zähler) und die Franfurt Pirates (6:2/95:40) unter sich aus; Wohl niemand bezweifelt aber, dass die überragenden Hornets sich den Gruppensieg noch nehmen lassen.

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