Phantoms-Cheerleader bei der DM am Start

Am Wochenende heißt es Daumen drücken

Von: Michael Wiegand

Die 28. Deutsche Cheerleading Meisterschaft findet am Samstag und Sonntag, 19. und 20. Mai, in der Dresdner Margon Arena statt. Beginn der Auftritte ist an beiden Tagen um 10 Uhr.

Mit dabei sind die Cheerleader der Wiesbaden Phantoms. Vier Wiesbadener Gruppen – die „Phantastics“, die „Phairies“, „Fierce Five“ und „Flawless Five“ – gewannen vor einigen Wochen die Landesmeisterschaften in Hanau und qualifizierten sich damit für die Deutsche Meisterschaft, für die sie seither trainieren.

Trainerin Kim Stark: „Wir starten mit den Phantastics mit 16 Mädels am Samstag gegen 17.19 Uhr in den Wettkampf. Wir mussten aber aus verschiedenen Gründen, Umzug, Urlaub und Verletzungen, mehrfach umstellen und trainieren daher erst seit drei Wochen in dieser Konstellation.“ Ziel sei daher eine möglichst fehlerfreie Präsentation. „Die Qualifikation für die Europameisterschaft, die Ende Juni und Anfang April in den Niederlanden ausgetragen wird, wäre natürlich ein Megaerfolg, scheint durch die Umstände dieses Jahr aber sehr unrealistisch.“

Am zweiten Wettkampftag sind die drei Groupstunts der Phantoms zu sehen: Die Phairies, die jüngste Gruppe der Wiesbadener Cheers, und Fierce Five in der Juniors-Kategorie haben nochmals ihr Programm geändert. „Sie haben versucht, weitere Schwierigkeiten einzubauen, um dadurch eine bessere Platzierung erreichen zu können“, erklärt Stark. Je schwerer und fehlerfreier ein Programm präsentiert wird, desto höher die Punktzahl.

Pech hatte auch der Senior Groupstunt Flawless Five in seiner Vorbereitung. „Die Mädels konnten nur noch zu viert trainieren, da die Qualifikation personengebunden ist und Flawless Five ebenfalls von Umzug und Verletzung betroffen ist“, erläutert Kim Stark. „Sie haben die Elemente eher etwas vereinfacht, da eine fünfte Person fehlt und somit das einminütige Programm um einiges anstrengender für jede einzelne Cheerleaderin ist.“

Weiter erschwert wird der Auftritt bei der Deutschen Meisterschaft durch die Anreise Samstagnacht. „Ansonsten hoffen wir, dass uns die Busfahrt nicht allzu sehr in den Knochen steckt“, gibt Stark zu bedenken, da die Cheers im ausgebuchten Dresden keine Übernachtungsplätze mehr von Freitag auf Samstag gefunden haben.

Doch wer die Cheers schon einmal bei Kälte und Regen an der Sideline hat ausharren sehen, weiß, dass die Wiesbadenerinnen in Dresden trotzdem alles geben werden, um Navy und Gold bei der Meisterschaft würdig zu vertreten.

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