Einbruch in der zweiten Halbzeit

Phantoms unterliegen bei den Nürnberg Rams mit 14:37

Von: Thomas Weinsheimer

Zweimal gab es berechtigten Anlass zur Hoffnung auf Seiten der Phantoms beim Gastspiel in Nürnberg. Nach der frühen Führung durch Cassidy Doneff (17 Yard Pass von Brian Chris) und dem Nürnberger Ausgleich durch Spielmacher AJ Springer hatte es Tobias Kreuzer auf dem Fuß, Sekunden vor der Pause per Field Goal aus 40 Yards Distanz eine Halbzeitführung für Wiesbaden zu erzielen.

Doch sein Kick verfehlte die Torstangen. Der erste Fehlschuss von Kreuzer in diesem Jahr aus solch langer Entfernung. Es blieb beim 7:7 Unentschieden zur Pause.

Ebenso vergebens war die Hoffnung nach Thomas Hogues kurzem Lauf in die Rams-Endzone zu Beginn des letzten Spielviertels. Er verkürzte die Rams-Führung damit auf 21:14 und setzte das einzige offensive Highlight seines Teams nach der Halbzeit. Das Aufbäumen gegen die in den Spielvierteln 3 und 4 deutlich besseren Gastgeber war nur von kurzer Dauer. Denn nachdem die Franken im dritten Spielviertel durch Rabe und Curry auf 21:7 davonziehen konnten, tat sich auf Phantoms-Seite mit Ausnahme der durch den Hoque-Touchdown gekrönten Angriffsserie nicht mehr viel.

Statt der Initialzündung, wie schon beim siegreichen Hinspiel einen Rückstand von zwei Touchdowns aufzuholen, nahmen die Rams Hogues Touchdown zum Anlass, das Ergebnis in den letzten Spielminuten noch deutlich ausfallen zu lassen. Zweimal noch besuchte Rams-Ballträger Malik Curry die Phantoms-Endzone und zu guter Letzt kassierte die Wiesbadener Offense um Brian Chris noch einen Safety für zwei Rams-Punkte, als die Angriffsbemühungen in der eigenen Endzone gestoppt wurden.

So gab es eine zum Ende hin klare 14:37 Niederlage und die starken Gastgeber schoben sich gar an den Phantoms vorbei auf den zweiten Tabellenplatz. Nach nun drei Niederlagen aus den vergangenen vier Spielen bleiben den Phantoms mit dem Heimspiel gegen die abstiegsbedrohten Darmstadt Diamonds am kommenden Samstag und dem Saisonfinale am 7. September bei den Frankfurt Pirates noch zwei Spiele, eine durchwachsene Saison noch zu einem versöhnlichen Abschluss zu bringen. 

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